Verhaltensweisen, die zu Beziehungsproblemen und Krisen führen
Die meisten Menschen streben, wenn man sie direkt danach fragt, nach einer friedlichen, liebevollen und harmonischen Partnerschaft und Liebesbeziehung.
Doch bewusst oder unbewusst verhalten sie sich so, dass sie Beziehungsprobleme bekommen oder die Partnerschaft zerstören.
Hier die häufigsten Verhaltensweisen, die zu Beziehungsproblemen führen und eine friedliche und liebevolle Partnerschaft auf Dauer unmöglich machen:
Abwertung und Missachtung des Partners
Dies äußert sich darin, dass wir unseren Partner kritisieren, beschimpfen, ständig in seinen wunden Punkten bohren, seine Bedürfnisse nicht berücksichtigen und darauf aus sind, ihm zu zeigen, dass er unrecht hat, dumm ist, etc.
Die Folge davon ist, dass unser Partner entweder aggressiv reagiert oder sich immer mehr in sich selbst zurückzieht.
Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch gerne wichtig genommen und so akzeptiert werden möchte, wie er ist, ist es verstehbar, dass die Abwertung ihn von uns wegtreibt.
Fordern, dass der Partner sich nach unseren Vorstellungen verhält
Wir haben ein feststehendes Bild von unserem Partner, wie er sich uns und anderen gegenüber verhalten sollte.
Wir denken "Der Partner sollte das und das tun, weil wir es auch so machen, oder weil wir es jetzt gerade in dieser Form brauchen".
Entspricht er diesem Bild nicht, folgern wir daraus, dass er uns nicht liebt. Wir werden dann ärgerlich oder fühlen uns ungeliebt.
Das Nicht-Mitteilen eigener Wünsche und Bedürfnisse
Aus Angst vor Ablehnung, Fehlern oder weil wir denken, wenn unser Partner uns liebt, wisse er, was wir uns wünschen, sprechen wir nicht über unsere Wünsche und Bedürfnisse.
Die Folge davon ist, dass wir unsere Wünsche sehr häufig nicht erfüllt bekommen, weil der Partner sie nicht kennt. Wir geben unserem Partner nicht die Chance, selbst zu entscheiden, ob er sie uns erfüllen will oder nicht.
Konflikte werden nicht geklärt
Wir laufen mit ärgerlichen Gefühlen und Enttäuschung herum, weil der Partner sich nicht so verhalten hat, wie wir es uns wünschten, aber teilen unserem Partner nicht mit, dass wir uns ärgern. Eine andere Möglichkeit ist, darauf angesprochen, dass wir doch "etwas hätten", abwehrend mit "es ist gar nichts" zu antworten.
Mit der Zeit schleppen wir eine riesige negative Liste mit "Missetaten" und Verletzungen unseres Partners mit uns herum.
Nichteingehen von Kompromissen, wenn es um die Erfüllung von Bedürfnissen geht
Wir betrachten die Partnerschaft als ein Gewinn-Verlust-Spiel und sind darauf aus, "möglichst viel zu unserem Vorteil aus der Partnerschaft herauszuholen".
Wir hören die Wünsche nicht an oder machen dem Partner deutlich, dass er kein Recht dazu hätte.
Die Folge davon sind Machtkämpfe, die ernsthafte Beziehungsprobleme heraufbeschwören.
Wir geraten sehr häufig in Streit mit dem Partner und für ihn wird dadurch die Partnerschaft immer unattraktiver. Die Gefahr einer Trennung ist groß.
Quelle und weiterlesen: partnerschaft-beziehung.de

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